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Was sich bis vor Kurzem noch wie Science Fiction anhörte, ist heute auf dem Wege der Entwicklung: Die Elektromobilität. Ein verbreiteter Einsatz von Elektrofahrzeugen ist allerdings noch immer Zukunftsmusik! E.ON sammelt in Feldtests heute schon erste Erfahrungen.

Die grundlegende Technik ist schon lange bekannt, im Haushalt sowie in der Industrie gibt es Elektromotoren in allen Größen und Leistungsstufen. Anders als beispielsweise bei einer Straßenbahn, die ihren Strom direkt aus der Oberleitung bezieht, liegt die Herausforderung beim Elektroauto in der Speicherung des "Kraftstoffes" Strom. Gängige Akkus sind momentan noch zu schwer, zu groß und weisen eine zu kurze Reichweite bei zu langen Ladezeiten auf. Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschungsarbeit richtet sich daher auf die Entwicklung kompakter, leichter Akkus mit höherer Speicherkapazität. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schaffung einer Infrastruktur von öffentlichen Ladestationen, die ein einfaches "Betanken" ermöglichen, beispielsweise drahtlos mittels einer im Boden verlegten Spule. Darüber hinaus gibt es kaum serienreife Elektrofahrzeuge. Es gilt also noch einige Herausforderungen zu meistern!

Intelligente Netze für die mobile Zukunft

E.ON beteiligt sich mit einer Reihe von Projekten und Aktivitäten an der Weiterentwicklung der Elektromobilität. Grund dafür ist, die Umweltfreundlichkeit von Elektroautos. Gemeinsam mit Volkswagen und dem Bundesumweltministerium untersuchen wir zum Beispiel im "Flottenversuch Elektromobilität", welche energiewirtschaftlichen Chancen sich aus der Betankung von Elektroautos ergeben. Die Antriebsart weist gegenüber Diesel- oder Benzinmotoren einen deutlich höheren Wirkungsgrad auf, wodurch weniger Primärenergie eingesetzt werden muss. Zudem könnten die Fahrzeuge einen zentralen Beitrag leisten, die erneuerbaren Energien mit ihrer naturgemäß schwankenden Stromproduktion besser in ein Gesamtkonzept einzubinden und so für mehr Netzstabilität sorgen. Dazu müsste der Ladevorgang in ansonsten verbrauchsarmen Zeiten bei hoher Stromeinspeisung aus Wind- oder Solarkraftwerken erfolgen oder eine Speicherung der erneuerbaren Energie möglich sein. Zudem wäre es sogar auch denkbar, bei Verbrauchsspitzen Strom aus gerade nicht benötigten Elektroautos wieder in das Netz zurück zu speisen. Daher beteiligen wir uns ebenfalls an der Entwicklung intelligenter Stromnetze, die das "Stromtanken" oder auch eine Rückspeisung ins Netz ermöglichen. Seit 2009 rollen im Rahmen eines Pilotprojekts schon Elektro-Minis mit E.ON-Strom durch München.

Alternative: Erdgasantrieb

Um die Umwelt zu schonen, müssen Sie jedoch nicht auf die Fortentwicklung der Elektromobilität warten! Bereits heute gibt es eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative zu Benzin- sowie Dieselfahrzeugen: Autos mit Erdgasantrieb. Erdgas ist gegenüber Superbenzin rund die Hälfte günstiger. So schonen Sie Ihren Geldbeutel und gleichzeitig das Klima. Insbesondere für Vielfahrer und Gewerbetreibende lohnt es sich! Die Modellvielfalt nimmt kontinuierlich zu. Vom Kleinwagen über die Limousine bis hin zum schweren Nutzfahrzeug - selbst mit Turbotechnik - ist alles im Angebot der bekannten Automobilhersteller. Sehr beliebt und empfehlenswert sind der Opel Zafira 1.6 CNG ecoFLEX, der VW Passat 1.4 TSI EcoFuel, der Fiat Doblo 1.6 Natural Power oder der VW Caddy Maxi Life 2.0 EcoFuel.
Tipp: Wer bis zum 31. Dezember auf ein Erdgasfahrzeug umstellt, erhält mit unserer EinfahrPrämie die ersten 250 Kilogramm Erdgaskraftstoff gratis. Damit kommen Sie rund 5.000 Kilometer weit!
Zudem gibt es in Thüringen bereits 37 Erdgastankstellen.

 

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